Die meisten verbinden Positionierung mit Selbstdarstellung — und lehnen sie deshalb ab. Das ist nachvollziehbar und führt trotzdem in die Irre. Positionierung entscheidet nicht, wie laut du bist, sondern wie leicht andere dich einordnen können.
Missverständnis 01Es geht um SelbstdarstellungNein. Es geht um Entscheidbarkeit. Menschen müssen einschätzen können, ob sie dir ein Projekt, ein Team oder ein Risiko anvertrauen. Ohne Anhaltspunkte entscheiden sie gegen dich.
Missverständnis 02Erst der Titel, dann die HaltungUmgekehrt. Rollen wechseln, Branchen wechseln, Titel verfallen. Was dich durch jeden Wechsel trägt, ist das, was gleich bleibt — und das ist nie die Visitenkarte.
Missverständnis 03Das machen wir, wenn Zeit istDu positionierst dich längst — nur unbewusst. In jeder Absage, jedem Meeting, jeder Priorität. Die Frage ist nicht ob, sondern ob du es steuerst.
MerkePositionierung ist keine Kommunikationsübung, die man einmal macht. Sie ist eine Entscheidung darüber, woran man dich messen darf.